Grundschule besucht Feuerwehr
18.06.2010
Im Zusammenhang der diesjährigen Brandschutzerziehung erfolgte durch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Grundschule Linter ein Besuch im Feuerwehrhaus.
21 Kids wurden am 18. Juni 2010 durch Klaus Maletzki und Sabine Bruns im Schulungsraum begrüßt. Auf dem heutigen „Lehrplan“ standen z.B. der RICHTIGE Umgang mit Zündmittel, Richtiges Verhalten in Notsituationen, Rauchmelder, brennbare Stoffe sowie der telefonische Notruf 112.
Das auch schon bei einem Entstehungsbrand die Feuerwehr verständigt werden sollte und eigene Löschversuche unterlässt, wurde durch eine Bildgeschichte deutlich. Anhand der Bildfolge versuchte ein Schüler so schnell wie möglich einen Eimer mit Wasser zu Beschaffen, um dann in dem angedeuteten Zimmer einen vorerst kleines Feuer zu löschen. Mit Erstaunen konnten die anderen Schülerinnen und Schüler beobachten, wie schnell doch die Zeit verrinnt, bis ihr Mitschüler dann vor der angedeuteten Tür stand. Ca. 37 Sekunden vergingen, als alle mit Erstaunen feststellten, dass nun doch die Feuerwehr alarmiert werden sollte. Dichter Rauch sowie die Ausbreitung der Flammen machten einen Zugang in das Zimmer unmöglich.
Aber auch das Thema Feuerwehr kam nicht zu kurz. Fahrzeug und Ausrüstung standen auf dem Programm. Nach einer theoretischen Erkundung des Einsatzfahrzeuges LF8/6 folgte die Praxis. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler bei dem Aufbau einer Wasserversorgung vom Unterflurhydrant bis zu den beiden Strahlrohren von zwei Mitschülern, welche in der Linterer Jugendfeuerwehr sind, tatkräftige Unterstützung. Brand gelöscht – Zum Abmarsch fertig.
Das Highlight:
Die Fettexplosion
Mit allem hatten die Kids gerechnet – aber nicht mit der Auswirkung von Wasser in brennendes Fett. Was erst noch belächelnd betrachtet wurde, änderte sich in Erstaunen. Eine mehrere Meter hochschießende Flamme zeigte nun deutlich, welche schreckliche Auswirkung solch ein häuslicher Löschversuch mit sich bringt.
Am Ende erhielten alle neben Arbeitsblätter und Unterlagen eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Aufklärungsarbeit.
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