Das das Thema Brandschutzerziehung und Aufklärung zu einer der wichtigsten Aufgaben der Feuerwehren im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes wird, erkannte die Freiwillige Feuerwehr Linter im Jahre 1997. 

Hier erfolgte ein rasches Umdenken und eine Neustrukturierung der Thematik.
Erstmals wurden auch pädagogische Aspekte und Erkenntnisse in Bezug auf Kinder und deren Verhalten zu Feuer (Neugier usw.) mit einbezogen.

Da es aber gerade im Bereich der Brandschutzerziehung in den Kindertagesstätten sehr schwer war, den Kindern im Vorschulalter vorbeugend das RICHTIGE Verhalten in einem Brandfall/Notfall näher zu bringen, entstand die Idee, eigens für diese Bedürfnissen Modellhäuser zu bauen.

In zahlreichen Stunden und aus überwiegend privaten finanziellen Mitteln, wurde in Modellform ein Wohnhaus, ein Feuerwehrhaus sowie ein Telefonhäuschen gebaut.

So konnten die Bauwerke erstmals 1999 der Öffentlichkeit vorgestellt und in der Brandschutzerziehung integriert werden.

Ausgestattet mit jeweils einem funktionsfähigen Wandtelefon wurden das Telefonhäuschen sowie die Küche des Wohnhauses. Dadurch kann der RICHTIGE Notruf 112 zu einer eigens dafür eingerichteten Leitstelle weitergeleitet werden.

Die in dem Wohnhaus errichteten Innenräume können durch zwei an der Außenwand befindliche Nebelmaschinen von einander unabhängig verraucht werden, um somit unter Aufsicht das RICHTIGE Verhalten der Kinder im Brandfall zu Üben.

Um die Neugier und somit einer eventuellen missbräuchlichen Auslösung eines Sirenenalarm vorzubeugen, wurde an der Außenwand des Feuerwehrhausen eine „Sirene“ installiert, welche durch einen montierten Feuermelder ausgelöst werden kann.

Das Feuerwehrhaus ist weiterhin mit zwei Unimog-Einsatzfahrzeugen ausgestattet, um eine spielerische Feuerwehreinsatzfahrt durchzuführen.

Die 2,60m x 1,30m großen Häuser sind aus der Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Linter nicht mehr wegzudenken.

Der Fachbereich Brandschutzerziehung und Aufklärung des Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg e.V. nutzten bereits mehrfach das Equipment. So z.B. beim Hessischen Feuerwehrtag 2002 in Lorsch, der Feuerwehr-Aktionsmeile des Hessentag 2005 in Weilburg oder aber im vergangenen Jahr bei einem dreitägigen Workshop auf der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel.

Ansprechpartner für Fragen:
Klaus Maletzki
Feldbergstraße 11a
65550 Limburg
Telefon: 06431 - 43907
Handy: 0171 - 4323056 

Bilder

Feuerwehr-Haus (mit Unimogs)

Telefon-Säule (mit richtigem Telefon)

Wohnhaus (Mit Nebelmaschine, halb offen für Fotos)

 

Bauanleitung und Bauinformationen

Damit Sie solche Modellhäuser nachbauen können, bieten wir Ihnen hier die Bauanleitung sowie Bauinformationen an:
Bauanleitung (pdf)
Bauinformationen (pdf)